Standheizung sinnvoll nach geändertem Fahrprofil?

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    • Standheizung sinnvoll nach geändertem Fahrprofil?

      Hallo.
      Ich fahre einen E90 325i 3L FL.
      Ich bemerke seit ca. einem halben Jahr langsam ansteigenden Spritverbrauch.

      Da ich mich bis dahin überhaupt nicht um den Durchschnittsverbrauch gekümmert habe, konnte ich nicht feststellen ob es mit meinem geänderten Arbeitsweg zu tun hat.

      Bis vor 1,5 Jahren hatte ich einen täglichen Arbeitsweg von ca. 9km, welcher praktischerweise auch noch über die meist flüssig befahrbare Stadtautobahn führte (ca. 70-80 km/h Durchschnittlich bei 8,5l).
      Jetzt fahre ich nur noch 4km, da ich ein neues Büro bekommen habe, und bekomme ihn nicht mehr unter 10,5l.

      Außerdem im Fahrprofil: ca. 1x/Monat 200km Autobahn. Landstraße selten. Ich würde also sagen 85% (leider absolute) Kurzstrecke und 15% Langstrecke.

      Das empfinde ich mittlerweile als Quälerei für diesen tollen Motor. Im Winter im kalten Zustand schluckt er ca. 10-11l bei konstanten 50km/h. Außerdem merke ich dass im kalten Zustand der Momentanverbrauch stark ansteigt wenn ich z.b. langsam an eine Ampel ranrolle. Ist das normal?

      Bei warmem Motor sind durchaus 7-8l drin bei 50km/h.

      Was würdet ihr mir raten? Standheizung nachrüsten? Die würde nur 15 Minuten anlaufen, da ich nicht mehr als 15 Minuten benötige morgens zur Arbeit.

      Spiele schon mit dem Gedanken auf ein kleineres Auto umzusteigen oder sogar Richtung E-Auto zu gehen mit dem Fahrprofil. Hänge aber auch total an meinem E90.

      Danke für's Lesen, bin für Ratschläge und Erfahrungen offen.

      Gruß



      Edit: für die Zeitspanne Ostern-Oktober habe ich mir schon vorgenommen mehr Rad zu fahren :)

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von playmaka ()

    • Die Standheizung läuft ja auch nicht mit Wasser, das würde deinen Spritverbrauch also nicht senken :)

      Ganz einfach: dein Fahrprofil passt nicht zum Auto. Ich kenne das Problem, mein 325d ist auch nicht für 4km Arbeitsweg gedacht :S Er macht das jetzt aber schon seit 2,5 Jahren mehr oder weniger tapfer durch - allerdings wechsle ich deswegen auch alle 10tkm das Öl.

      Extra deswegeb ein neues Auto zu kaufen ist m.M.n. Quatsch, außer du willst sowieso was neues. Rechne es mal durch (Versicherung, Steuern, Wartung, Anschaffung, etc.), finanziell lohnt es sich ziemlich sicher nicht :)

    • Der Verbrennungsmotor, der ein Fahrprofil von 4km hat, muss wohl noch erfunden werden... ob du dabei deinen jetzigen oder einen anderen verheizt macht ja eigentlich keinen Unterschied. Und deinen jetzigen hast du schon :)

    • playmaka schrieb:

      Wollte nochmal explizit nachfragen ob jemand mit ähnlichem Motor auf den ersten 1-2 km nach Kaltstart 10l Verbrauch bestätigen kann, bei konstanten 50km/h.
      Hab den N52b25 in E90 mit xDrive, bin glaub ich leicht drunter also am anfang um die 9, pendelt sich dann mit der ei5 auf 6 ein..
    • playmaka schrieb:

      Recht hast du wohl. Ich hatte die (Milchmädchen-)Rechnung aufgestellt, dass ich vielleicht den Motor ein bisschen entlasten kann und den Sprit, den ich durchs Vorheizen benötige, danach einspare.

      Rad fahren spart bei diesem Arbeitsweg am meisten Sprit...(es soll ja auch nun schon E-Bikes geben, für die die nicht ganz so fit sind) :D

      Ich habe auch nur 4,5km einfach, nur Stadt. Ich fahre fast immer mit dem Rad, außer es regnet oder die Wege sind im Winter unfahrbar bei Schnee...

      Wenn ich doch mit dem Auto fahre, dann gibts nach Feierabend noch eine Ehrenrunde, damit der Motor wenigstens einmal am Tag warm wird...die letzten 10 Jahre ging das so problemlos...

      Unsicher bei der Motorölauswahl??? Bitte Link benutzen :)



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