Beiträge von crossshot

    Steht auf dem Stecker nicht iwas drauf? Ich kann das auf dem Foto leider nicht erkennen ;)

    Ansonsten müsstest du mal schauen, welcher Kabelbaum das Gegenstück vom Abgasgegendrucksensor ist.... vllt. kommt
    man dann weiter? :)

    Das Foto ist leider nicht von mir. Aber ich habe heute das Buchsengehäuse 12527804189 inkl. Kontakte bestellt. Ist vom Ladedrucksensor und sieht genauso aus.

    Mit Lambda 0,9 kommst ja schon fast wieder in die Region, dass du anfängst mit Ruß zu kühlen :06-wbb4-biggrin:


    Verstehe zwar den Sinn nicht, warum man so ein hohes Risiko eingeht den Motor zu schrotten, aber erstaunlich was mit Serienlader möglich ist. Hast du zufällig ein Diagramm? Wenn die max. Leistung bei 3580rpm anliegt, stelle ich mir das ziemlich strange vor. Bis wie weit drehst du?

    @Alex996


    Ich habe mal kurz reingeguckt.


    Der kommt sehr schlecht aus dem Drehzahlkeller => Ladedruck baut sich zu langsam auf; der Lader sollte deutlich besser spoolen


    Du kannst den LMM zum Testen mal abklemmen und sehen ob er damit besser läuft. Dann sollte die DDE auf Ersatzwerte umschalten.

    Ich hatte einen LLK der ca. 200 bis 300mbar Druckverluste erzeugte (je mehr Ladedruck, desto höher der Verlust). Heißt, wenn ich 1,5 Bar angefordert habe (Ladedruck wird in der Ansaugbrücke gemessen), hatte ich vor dem Ladeluftkühler 1,7 bis 1,8 Bar anliegen. Das ist absolut fatal und war u.a. ein Problem das ich jahrelang (sogar von Auto zu Auto) rumgeschleppt habe.


    Das erzeugte mehr Druck im Krümmer, weil die VTG weiter zuziehen muss (Abgastemperatur steigt auch), würgte die Luftmasse ab, weil der LLK am Stopfen war und erzeugte unnötig höhe Ladelufttemperaturen. Die Effizienz vom Motor ging so ganz gut in den Keller. Und es kostet mich einen Serien-Turbolader. Und das ist eigentlich das schlimme - du siehst die Überlastung nicht direkt auf den Logs. Wenn der Turbo max. 1,6 Bar machen sollte und du aber 1,8 oder 1,9 Bar unwissentlich rausdrückst, weil vor dem LLK nicht gemessen wird, dann kannst du dir vorstellen wie das Ding hält. Es hat genau einen Monat gedauert, zwischen Einbau Drecks-LLK und das der Turbo angefangen hat zu heulen.


    Nach Rücksprache mit jemanden, der ganz angesehen ist in dem Bereich, wurde mir als absolute Obergrenze für einen LLK ein Wert von 150mbar genannt. Gute LLKs bewegen sich im Bereich von 50mbar.

    Nehmen wir mal meinen kleinen 4-Zylinder an Beispiel:


    Ich fahre gemütlich bei 1650 U/min. Der Turbolader liefert hier gerade 0,28 Bar und das entspricht etwa 50 Liter in der Sekunde! Ohne Last - einfach nur beim Dahinfahren.
    Jetzt gebe ich etwas Gas und bin bei 2750 U/min nun bei 1,8 Bar. Jetzt schiebt der Turbo 160 Liter in der Sekunde!
    Bei 4600 U/min sind es 230 Liter pro Sekunde mit 1,88 Bar.


    (nicht 100% korrekt, weil ich von 1,225kg pro m³ Luft ausgehe bei Umgebungsdruck)


    Und um das mal einzuordnen: so ein LLK hat irgendwas zwischen 5 und 15 Liter Volumen und ist immer gefüllt, sobald der Motor läuft.


    Wo soll jetzt das theoretische Turboloch durch den größeren LLK herkommen? Der LLK ist immer mit Luft gefüllt und selbst wenn er leer wäre, würde er im Bruchteil einer Sekunde gefüllt werden.


    Der Gegendruck bzw. Druckverlust ist viel entscheidender. Hier macht es einen großen Unterschied, ob man 50 oder 150mbar Druckverlust hat.


    Ein Grund warum man Wasser-LLK hernimmt, ist vor allem eine flexiblere Positionierung des LLK. Und das System ist träger, was speziell bei kurzen Beschleunigungsphasen besser kühlt als ein Luft-LLK.

    Dazu kann man überhaupt keine pauschale Aussage treffen. Wir wissen weder was genau in der Software verändert wurde, noch welche aktuellen Werte das Fahrzeug tatsächlich hat (Abgastemperatur, Ladedruck, Einspritzmenge).


    Motoren und deren Peripherie unterliegen einer Alterung. Die Kompression nimmt im Laufe der Zeit ab, Sensoren werden ungenauer, Bauteile werden träger, Dinge werden undicht, Ansaugbrücken setzen sich zu usw.


    Deswegen bin ich ein Freund davon, vor einem Chiptuning ein paar aussagekräftige Logfahrten zu machen und bestimmte Parameter aufzuzeichnen. Damit bekommt ein sehr gutes Bild, wie es dem Motor geht. Hat er überhaupt noch die Soll-Leistung, passt der Ladedruck im Verhältnis zur Luftmasse (Stichwort Undichtigkeit) uvm.


    Danach kommt das Chiptuning drauf und es wird nochmal geloggt. Werden alle angeforderten Werte auch tatsächlich genutzt oder limitiert irgendetwas die Leistung.


    Ein hochwertiger Ladeluftkühler ist nie verkehrt - selbst bei serienmäßigen Fahrzeug. Aber das ändert nichts an der Langlebigkeit. Primär wird die Belastung für den Motor über das Tuning bestimmt. Wenn Schutzfunktionen abgeschaltet werden, hilft der freiste Auspuff oder die kühlste Luft nichts mehr. Bei 280tkm könnte man pauschal so viel tauschen um dem Motor etwas Gutes zu tun aber das macht wirtschaftlich (meist) keinen Sinn. Das würde sich aber definitiv positiv auf die Lebensdauer auswirken.

    Das turbo Loch wird theoretisch größer, weil mehr Luft verdichtet werden muss, bevor der Druck den sollwerte erreicht. Wie sehr man das merkt sei mal dahingestellt. Das lässt sich aber auch softwareseitig nicht beseitigen.
    Eine erneute Anpassung ist also nicht unbedingt notwendig.

    Die Aussage ist quatsch.


    Ein Turbolader schaufelt so viel Luftmasse pro Sekunde, dass der LLK so schnell gefüllt ist - das merkt man nicht. Der LLK ist ja auch nie leer. Es herrscht immer ein Druck.


    Ganz im Gegenteil: ein hochwertiger großer LLK der weniger Gegendruck hat, verbessert sogar das Ansprechverhalten, weil der Turbo weniger arbeiten muss.


    Ein LLK muss nicht direkt programmiert werden. Wenn dann passt man nur etwas die VTG an, um große Überschwinger zu vermeiden. Aber das machen die wenigsten, weil man dazu Logfahrten machen muss. Sprich man sieht sich die tatsächliche Regelung an (im Log) und passt entsprechend die VTG Vorsteuerung im Steuergerät an.

    Deswegen lasse ich meine Software in Slowenien machen. Fairer Preis und eine Software die ich so nie in Deutschland bekommen würde. Und ja, da ich mich mit WinOLS auskenne, weiß ich was da reingeschrieben wird und das bestimme ich auch teilweise selber. Und da ich schon in einige Software-Stände von deutschen Tunern geguckt habe - eieieiei


    Chiptuning ist so ein abartiges Business... Da wird gelogen, betrogen, kopiert, verschleiert usw. Das kann man sich gar nicht vorstellen.

    Du willst wirklich im Begrenzer fahren? Du bist echt ein wahrhaftiger Motor und Getriebe Quäler :D

    Viel Drehmoment im unteren Drehzahlbereich ist viel schlimmer, statt in den Begrenzer drehen... Bei hohen Drehzahlen läuft wenigstens die Kühlung und Schmierung auf vollen touren und der Kurbeltrieb ist schön in Schwung.


    Beispiel: ist es für dich anstrengender mit dem Fahrrad im sagen wir 12. Gang loszufahren oder im 12. Gang, wenn du schon Geschwindigkeit hast, reinzutreten?


    Gleiches gilt auch fürs Auto. Nur mit dem Unterschied, dass manche Motoren theoretisch soviel Drehmoment produzieren könnten, das der ganze Kurbeltrieb auf der Straße liegt.

    In dem Zusammenhang wäre es wirklich mal interessant, wie die rechtliche Lage grundsätzlich ist, was das Auslesen von Motorsteuergeräten angeht.


    Jeder Flasher umgeht ja mehr oder weniger einen Schutz, den der Hersteller eingebaut, um ein Auslesen zu verhindern. Ist es also legal das Steuergerät mit einem Flasher auszulesen?


    Und selbst wenn das noch legal wäre: die Zuordnung der Kennfelder macht jeder Chiptuner mit sog. Damos. Die Damos sind im Prinzip geklaute digitale Zuordnungen vom Hersteller. Die Daten haben irgendwann mal Füße bekommen und den Hersteller verlassen. Ohne Damos wäre es teilweise gar nicht möglich, überhaupt etwas mit der ausgelesen Software eines Motorsteuergerätes anzufangen. Die Hersteller wollen gerade solche Daten ja auch gar nicht herausgeben. Deswegen ist es auch so schwierig, die ganze Logik dahinter zu verstehen (s. Abgasskandal).


    Das Motorsteuergeräte aber nach Unfällen beschlagnahmt werden, hat mir mein Schwager bestätigt. Er ist einige Jahre als LKW Fahrer einen Schlepper im Auftrag des ADAC gefahren und hat die ganzen Unfallautos von der Straße gekratzt. Diese Autos mussten auch - sofern angeordnet - gesondert verwahrt werden.

    Werf doch bitte nicht mit soviel Unwissen um dich. Das ist ja haarsträubend....